Ablaufplan
Wortgottesfeier Dienstag, 24.02.26, 10.00 h /2. Woche i.d. Fastenzeit
/ Werktagsgottesdienst / Lj. A
Bistum Mainz / Pfarrei hl. Hildegard von Bingen, Rhein und Nahe / Haus
Andreas Büdesheim
(WGF-Leiter:
Hiltrud Bollenbach/Klaus Völker)
Thema: Reden und Tun gehören zusammen
Eingangslied:
Mir nach, spricht Christus, unser Held; GL
461, 1 und 2
Begrüßung:
Guten Morgen und herzlich willkommen zum
Gottesdienst hier im Haus Andreas.
Authentisch
sein ist kein Modebegriff unserer Zeit; diese Eigenschaft
beschreibt
faszinierende Menschen durch alle Jahrhunderte hinweg.
Für
viele damals wie heute ist Jesus ein authentischer Mensch: Warum? Er lebt, was
er sagt und er sagt, was er lebt.
Das
erfahren wir auch aus den Schriftlesungen heute: Reden und Tun gehören
zusammen!
Und so
wollen wir beginnen im Namen des Vaters, … + Amen.
Kyrie:
Herr Jesus Christus, in dir scheint uns das Antlitz
des Vaters auf.
Herr, erbarme dich
Herr Jesus Christus, du rufst uns, dir zu folgen.
Christus, erbarme dich
Herr Jesus Christus, du wirst als unser Retter
wiederkommen in Herrlichkeit.
Herr, erbarme dich
Vergebungsbitte:
Der Herr erbarme sich unser. Er nehme von uns alle
Sünde, damit wir mit reinem Herzen Ostern entgegengehen. +
Amen
Tagesgebet:
Barmherziger Gott,
du rufst uns Menschen, dir zu folgen. Öffne unsere Ohren und unser
Herz, damit wir deinen Ruf vernehmen und dir mit unserem Leben und Handeln
folgen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
1. Lesung
Lernt, Gutes zu tun! Sucht das Recht!
Lesung aus dem Buch Jesája.
Hört das Wort des Herrn,
ihr Wortführer von Sodom!
Horcht auf die Weisung unseres Gottes, Volk von Gomórra!
Wascht euch, reinigt euch! Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen! Hört
auf, Böses zu tun!
Lernt, Gutes zu tun! Sucht das Recht! Schreitet ein gegen den Unterdrücker!
Verschafft den Waisen Recht, streitet für die Witwen!
Kommt doch, wir wollen miteinander rechten, spricht der Herr.
Sind eure Sünden wie Scharlach, weiß wie Schnee werden sie.
Sind sie rot wie Purpur, wie Wolle werden sie.
Wenn ihr willig seid und hört, werdet ihr das Beste des Landes essen.
Wenn ihr euch aber weigert und auflehnt, werdet ihr vom Schwert gefressen. Ja,
der Mund des Herrn hat
gesprochen.
Wort des lebendigen Gottes
Hallelujaruf
(entfällt in der Fastenzeit; dafür
gesprochen):
Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre! ://
So spricht Gott, der Herr:
Werft alle Vergehen von euch, die ihr verübt habt!
Schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist!
Herr Jesus, dir sein Ruhm und Ehre! ://
Evangelium
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:
In jener Zeit sprach Jesus zum Volk und zu seinen Jüngern:
Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die
Pharisäer.
Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet
euch nicht nach ihren Taten; denn sie reden nur, tun es aber
nicht.
Sie schnüren schwere und unerträgliche Lasten zusammen und legen
sie den Menschen auf die Schultern, selber aber wollen sie
keinen
Finger rühren, um die Lasten zu bewegen. Alles, was sie tun, tun
sie, um von den Menschen gesehen zu werden: Sie machen ihre
Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, sie lieben den
Ehrenplatz bei den Gastmählern und die Ehrensitze in den
Synagogen und sie lieben es, wenn man sie auf den Marktplätzen
grüßt und die Leute sie Rabbi nennen. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen
lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.
Auch sollt ihr niemanden auf Erden euren Vater nennen; denn nur
einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen;
denn nur einer ist euer Lehrer, Christus.
Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst
erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Evangelium, frohe Botschaft unseres Herrn, Jesus Christus
Auslegung
„Denen sagt er es jetzt aber richtig!“ Vielleicht haben manche
Zuhörende im Volk so gedacht, als sie diese Worte Jesu hörten und sich insgeheim
über diese Schelte der Schriftgelehrten und Pharisäer gefreut.
Vielleicht geht unser erster Impuls ebenfalls in diese Richtung?
„Ja, die kirchlichen Würdenträger oder die Politiker, sollen sie
doch
erst mal selber ..., bevor sie uns zurechtweisen!“
Menschen, die oft vor anderen stehen und ihnen etwas zu sagen
haben, sind immer besonders im Fokus. Viele schauen hin und viele
entdecken dann natürlich, wenn Anspruch im gesprochenen Wort
und Wirklichkeit im konkreten Handeln auseinanderdriften.
Beispiele dafür haben wir schnell zur Hand.
Jedoch gilt Jesu Wort auch dem Volk, wenn er sagt „Tut und
befolgt
alles, was sie euch sagen!“, wenn sie als Experten der Schriftauslegung
den Menschen erläutern, wie Gottes Wort und Auftrag zu verstehen ist.
Jede und jeder von uns muss sich selbst diesem Anspruch Jesu
stellen: Was ich sage und wie ich es lebe, gehören eng zusammen. In so manchen
Beziehungen bin auch ich in meiner Umgebung, im Alltag, im Miteinander, Vorbild
für andere.
Amen.
Antwort
der Gemeinde:
Lied: Selig seid ihr; GL 458, 1, 2, 3
Glaubensbekenntnis
Bekennen wir gemeinsam unseren Glauben (GL
S. 35, 3 / 4)
Friedensgruß
Lasset uns beten:
Gemeinsam
bitten wir um Mut und Kraft, nach unserem Glauben
zu
handeln.
Herr,
mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass
ich liebe, wo man hasst;
dass
ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass
ich verbinde, wo Streit ist;
dass
ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist und so deinen Frieden weitertrage.
Geben
wir uns ein Zeichen des Friedens: Der Friede des Herrn sei allezeit mit uns!
Lied: Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus; GL 381,1
Fürbitten:
Wir wollen Fürbitte halten
Lasst uns beten zu Jesus Christus, unserem Herrn und
Lehrer:
■ Für unseren Papst und unsere
Bischöfe: Dass
ihre Verkündigung
die Herzen der Menschen berührt. – Wir bitten dich, …
■ Für die Verantwortlichen in
den Regierungen aller Länder: Dass sie sich sorgen um Recht und Gerechtigkeit.
■ Für unsere alten Menschen: Dass
sie aufmerksame Helfer und Begleiter finden.
■ Für alle, die Kinder und
Jugendliche lehren und erziehen: Dass sie sich ihrer einfühlsam annehmen.
■ Für unsere Gemeinde hier im
Haus Andreas: Dass wir einander beistehen.
Denn du, unser Herr und Meister, bist ein Diener aller geworden. Dir sei Lob
und Preis in Ewigkeit. – Amen.
Vater
unser
Wir alle sind Kinder Gottes. So beten wir,
wie Christus es selbst uns gelehrt hat: Vater unser …
Lied: Deinem Heiland; GL 898, 1
Übertragung
der Hostien vom Tabernakel zum Altar
Kommunionspende
Die Eucharistie, die wir gleich empfangen
werden, erinnert uns an die Abendmahlfeier in Kempten.
Herr, ich bin nicht würdig, …
Kostet und seht, wie gütig der Herr ist.
Unseretwegen hat er sich einmal dem eigenen Vater dargebracht; er wurde
geschlachtet, damit wir Anteil haben an seinem ewigen Erbe.
Der Leib Christi
Schlussgebet
Lasset uns beten:
Gütiger Gott,
du hast uns durch dein Wort und durch die Kommunion gestärkt,
damit wir bewusster in deiner Gegenwart leben.
Bleibe uns nahe mit deinem Erbarmen und deiner Hilfe.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Danksagung:
Liebe Gemeinde hier im Haus
Andreas, wir sind am Ende des Gottesdienstes angekommen und bedanken uns ganz
herzlich für Ihr Kommen und Mitfeiern!
Die Fastenzeit ist erst ein
paar Tage alt, und wir wünschen Ihnen nicht nur eine angenehme Woche, sondern
auch eine Stärkung im Glauben durch die Fastenzeit und die Vorbereitung auf das
kommende Osterfest.
Segensbitte/Segen
Bitten wir dazu Gott um seinen
Segen:
Der gütige und beschützende
Gott behüte uns, er lasse sein Angesicht über uns leuchten und bleibe bei uns
alle Tage unseres Lebens. Das gewähre uns der dreieine Gott, der Vater, … +
Amen.
Entlassung:
Gehen wir in seinem Frieden.
Lied: Die Schönste von allen; GL 917, 1 und 4